Australienausschnitte: Sydney

IMAG2202Auf einer anständigen Reise durch Australien darf eine Stadt nicht fehlen: Sydney. Von vielen als Hauptstadt verwechselt, ist sie zumindest die bekannteste Stadt Down Under.

Da ich die meiste Zeit meines einjährigen Aufenthaltes in und um Melbourne verbrachte, war der Ausflug nach Sydney ein durchaus spannender. Anreise natürlich im Flieger, denn per Auto oder Zug ist man dann doch sehr viele Stunden unterwegs. Empfohlen wurde mir die Reisezeit März/April. Der Sommer klinge dann langsam aus und es sei warm genug aber nicht zu warm in New South Wales.

IMAG2247Denkste. Knapp 40 Grad mögen einen Australier nicht aus den Socken hauen, haben sich bei mir aber doch recht prominent in die Reiseerinnerungen eingebrannt. Dennoch habe ich Sydney sehr genossen. Im Vergleich zu Melbourne kam mir die Stadt sehr viel persönlicher vor. Die Menschen noch offener als die Australier ohnehin schon sind. Alles etwas gemütlicher und ruhiger. Ein bisschen, wie wenn man Berlin und Köln vergleicht. Die große Hektik aus Melbourne war hier nicht zu finden. Aber vielleicht lag es auch an der Hitze.

IMAG2207Was habe ich in Sydney gemacht? Als erstes mal ein schönes Schnitzel und ein Bier im Löwenbräu-Brauhaus. Das musste einfach sein. Ich war seit acht Monaten in Australien und so sehr ich Carlton Drought mag, es ist eben kein deutsches Bier. Dann habe ich natürlich die klassische Tourirunde gemacht: Opernhaus, Habourbridge, Zoo. Auf der Brücke kann man Führungen machen, das habe ich mich aber nicht getraut..

Einen Tag verbrachten wir in und um Darling Habour. Ein bezauberndes Stück Erde. Viele Shoppingmöglichkeiten und ein Madame Tussauds.

Sonntags kann ich noch den The Rocks Market empfehlen. Ein zauberhafter kleiner Markt mit lecker Essen und viel Souveniermaterial.

Sydney – auf jeden Fall eines der Highlights meiner Australienreise.

Eure Marianne

Werbeanzeigen

Die Reise meines Lebens – Australien

Als ersten Bericht auf meinem Reiseblog möchte ich über die Reise sprechen, die mir wahrscheinlich die wichtigste und interessanteste gewesen ist. Als ich 25 Jahre alt war – nein ich verrate nicht, wie lange das her ist – verbrachte ich ein Jahr in Australien. Genauer: in Melbourne.

Ich war gerade fertig mit dem Studium, hatte bereits ein wenig gearbeitet und mir genügend Geld zusammengespart, um grob (natürlich plus Nebenjobs vor Ort) das Jahr zu überstehen. Also los gings: Studentenbutze gekündigt, Koffer gepackt und ab nach Down Under!

In Melbourne lebte ich in einer Studenten-WG. Alles Australier, um auch wirklich das „echte“ Leben dort kennenzulernen. Gejobbt habe ich in Bars, Cafés und in einer Poststelle 🙂 Mit meinem Visum konnte ich nicht länger als sechs Monate für einen Arbeitgeber arbeiten, daher musste ich ab und an wechseln.

Melbourne als Stadt hat mich absolut in ihren Bann gezogen. Bis heute würde ich ohne schlechtes Gewissen sagen: Sie ist meine Lieblingsstadt auf der Welt! Die Gassen, die Cafés, die OP-shops, die Leute, das Getümmel, die Undergroundpartys, ja sogar die Hitze sind einfach nur unvergesslich. Vor allem die Hitze – hachje diese Hitze…

Die meiste Zeit meiner Reise verbrachte ich in der Stadt, wurde Bewohnerin der Stadt, fühlte mich zuhause. Mit meinen Mitbewohnern habe ich zum Teil bis heute Kontakt. Einen Ausflug nach Sydney gab es natürlich auch. Mit dem Flieger – inneraustralisch gar nicht so teuer und einfach bequemer und einen nach Perth (die Westküste muss eben auch mit rein). Den Norden und die Mitte habe ich trotz der langen Zeit nicht gesehen, fühle mich deshalb aber nicht schlecht. Dafür weiß ich, in welcher Bar in Melbourne es welches Bier gibt und wo man Becks und Radeberger kaufen kann! Gerne fragen, falls es interessiert.

Ein Jahr in einem anderen Land prägt einen so sehr, dass man quasi als neue Person zurück kommt. Zumindest fühlt es sich so an. 😉 An keinen anderen Ort bin ich für so lange Zeit gereist. Auch deshalb ist Melbourne bisher meine einflussreichste und aufregendste Reise gewesen. Und dabei habe ich viel gesehen! Werde ich später noch berichten. Auch von meinem Jahr in Australien werde ich sicherlich bei Gelegenheit noch mehr berichten.

Eure Marianne