Urlaub im Kloster

Kloster KostenzMein Beitrag heute mag nach den Australien-Ausführungen von letzter Woche etwas komisch daher kommen. Urlaub im Kloster? Wer macht denn sowas? Oft kriege ich auch die Antwort: „Das kann man machen? Habe ich ja noch nie gehört!“

Doch ganz recht, Klosterurlaub – das geht. Und zwar ziemlich gut. Viele Klöster in Deutschland aber auch anderen Ländern haben Gästehäuser, in die man sich wie gewohnt einbuchen kann. Oft bieten diese Klöster dann neben der klösterlichen Betreuung (Gespräche, Gottesdienste, sich zurück ziehen) auch Kurse an. Yoga z.B., viel im Bereich Meditaion und kreative Kurse sind hier sehr beliebt. Einige Klöster haben sogar Wellnessbereiche!

Vor ca. zwei Jahren war ich in meinem Job sehr überlastet. Im Urlaub wollte ich daher unbedingt entspannen und zwar so richtig, eine aufregende Reise kam nicht in Frage (auch wenn ich hier sonst nie nein sage)! Das Reisebüro meines Vertrauens empfahl mir den Klosterurlaub. Zuerst dachte ich: Oha! Aber dann kamen mir Worte wie „entschleunigen“, „abschalten“ und „Ruhe“ durchaus sinnvoll vor.

WandernIch suchte mir ein eher nicht so strenges Kloster aus (hier immer nachfragen!). Das Kloster Kostenz im Bayerischen Wald hat lange Erfahrung mit Urlaubsgästen, einen schönen Wellnessbereich, nette (aber einfache) Zimmer und ein ziemlich schönes Umfeld. Ich habe die meiste Zeit mit Wandern verbracht. Der Abstand zu Telefonen, Computer und Fernsehen hat mir sehr geholfen mich auf mich zu konzentrieren und wirklich abzuschalten. An sich war der Urlaub wie eine Kur. Nur nicht so klinisch. 🙂

Ich war so begeistert, dass ich seitdem jedem gestressten Mitmenschen fünf Tage im Kloster empfehle. Dann reicht es aber auch. 😉

Falls jemand noch Infos zu Klosterurlauben braucht, meldet Euch!

Eure Marianne

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Die Reise meines Lebens – Australien

Als ersten Bericht auf meinem Reiseblog möchte ich über die Reise sprechen, die mir wahrscheinlich die wichtigste und interessanteste gewesen ist. Als ich 25 Jahre alt war – nein ich verrate nicht, wie lange das her ist – verbrachte ich ein Jahr in Australien. Genauer: in Melbourne.

Ich war gerade fertig mit dem Studium, hatte bereits ein wenig gearbeitet und mir genügend Geld zusammengespart, um grob (natürlich plus Nebenjobs vor Ort) das Jahr zu überstehen. Also los gings: Studentenbutze gekündigt, Koffer gepackt und ab nach Down Under!

In Melbourne lebte ich in einer Studenten-WG. Alles Australier, um auch wirklich das „echte“ Leben dort kennenzulernen. Gejobbt habe ich in Bars, Cafés und in einer Poststelle 🙂 Mit meinem Visum konnte ich nicht länger als sechs Monate für einen Arbeitgeber arbeiten, daher musste ich ab und an wechseln.

Melbourne als Stadt hat mich absolut in ihren Bann gezogen. Bis heute würde ich ohne schlechtes Gewissen sagen: Sie ist meine Lieblingsstadt auf der Welt! Die Gassen, die Cafés, die OP-shops, die Leute, das Getümmel, die Undergroundpartys, ja sogar die Hitze sind einfach nur unvergesslich. Vor allem die Hitze – hachje diese Hitze…

Die meiste Zeit meiner Reise verbrachte ich in der Stadt, wurde Bewohnerin der Stadt, fühlte mich zuhause. Mit meinen Mitbewohnern habe ich zum Teil bis heute Kontakt. Einen Ausflug nach Sydney gab es natürlich auch. Mit dem Flieger – inneraustralisch gar nicht so teuer und einfach bequemer und einen nach Perth (die Westküste muss eben auch mit rein). Den Norden und die Mitte habe ich trotz der langen Zeit nicht gesehen, fühle mich deshalb aber nicht schlecht. Dafür weiß ich, in welcher Bar in Melbourne es welches Bier gibt und wo man Becks und Radeberger kaufen kann! Gerne fragen, falls es interessiert.

Ein Jahr in einem anderen Land prägt einen so sehr, dass man quasi als neue Person zurück kommt. Zumindest fühlt es sich so an. 😉 An keinen anderen Ort bin ich für so lange Zeit gereist. Auch deshalb ist Melbourne bisher meine einflussreichste und aufregendste Reise gewesen. Und dabei habe ich viel gesehen! Werde ich später noch berichten. Auch von meinem Jahr in Australien werde ich sicherlich bei Gelegenheit noch mehr berichten.

Eure Marianne

Willkommen auf meinem Reiseblog

Best of Reise ist mein kleines Blogprojekt zum Thema Verreisen, Urlaub und alles was hier nutz und schön ist! Reiseberichte, Empfehlungen und Tipps zu allem, was das Urlauberleben benötigt, möchte ich zur Verfügung stellen und somit dem ein oder anderen hilfreich beim Planen, Gestalten und Verreisen zur Seite stehen.

Das Reisen ist eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben. Ich habe schon viel und will noch mehr von der Welt sehen! Diesen wunderschönen Planeten kann ich einfach nicht verpassen. Das Leben ist kurz und das Fernweh eine schlimme Krankheit. Kurzum: Reisen macht mich glücklich und vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub. Ich habe den Koffer immer gepackt und den Reisepass in der Hosentasche. Hauptsache es geht bald wieder los!

Ich hoffe, dass meine Reiseanekdoten amüsieren und zum Nachdenken anregen, meine Tipps hilfreich sind und meine Empfehlungen als gut befunden werden. Ich freue mich außerdem auf Kommentare, eigene Geschichten und einen unbeschwerten Austausch über das Leben aus dem Koffer und der ständigen Reiselust!

Auf bald!

Eure Marianne