Amsterdam – Fahrräder, Kopfsteinpflaster und schiefe Häuser

Liebe Reise-Ideensucher,

heute berichte ich von einem meiner liebsten Wochenendtrips. Die Überschrift verrät es schon: Es geht um Amsterdam.

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Kanäle und Brücken soweit das Auge reicht

Vor allem beliebt bei amerikanischen Hanf-Touristen ist Amsterdam eine immerzu volle und laute Stadt. Laut jedoch größtenteils von Menschen und nicht vom Straßenverkehr. Wie ich lernte, ist das ein massiver Unterschied. Menschenlärm ist im Vergleich zu Autolärm nämlich durchaus erträglich, ja, fast angenehm. Denn er ruft: Da ist Leben drin! Und genau das will man bei einem Kurztrip ja. Wenn nicht, sollte man sich vielleicht eher für einen (von mir bereits vorgestellten) Klosterurlaub entscheiden.

Der Straßenverkehr in Amsterdam beschränkt sich, zumindest im Stadtzentrum, größtenteils auf Radfahrer und Fußgänger. Hier ist Obacht geboten. Die Radfahrer düsen einfach durch – die Straßen, Menschengruppen, Hecken… Dafür sprechen alle super englisch.

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Der Paleis op de Dam

Hat man sich in Amsterdam für ein Hotel in der Nähe des Zentrums entschieden (ich war im Hotel Wiechmann in „de 9 stratjes“), hat man es zu Fuß schnell zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten geschafft. U.a. das Anne-Frank-Museum, das zauberhafte Stadtzentrum, das berühmte Rotlichtviertel und – für wen es interessant ist – zahlreiche Coffeeshops sind in Minuten erreicht. So spart man Geld und ist sehr flexibel. Mich persönlich hat der Hanfgeruch, vor allem abends auch in den Straßen, tagsüber nur aus den Coffeeshops, übrigens eher gestört. Vor allem abends musste man sich in hanffreie Bars und Läden zurückziehen, da es draußen einfach zu viel wurde.

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Auf dem Foto sieht man es irgendwie nicht, aber die Häuser sind fast alle schief!

Dennoch war das Wochenende in Amsterdam ein Highlight auf meiner Reisekarte. Die Stadt gibt herrlich viel Potential zum „auf eigene Faust losstromern“ und das mache ich eben einfach am liebsten. Dabei entdeckt habe ich dieses niedliche Café: http://www.luxembourg.nl/ Hier gibt es vor allem den sehr schmackhaften „Luxemburger“. Außerdem bin ich Samstagmorgens mal eben über einen süßen Flohmarkt inmitten der Innenstadt gestolpert. Es war ein Zufall, ich hab mir leider nicht gemerkt, wo genau er war.

Als Tipp zur Anreise mit dem PKW: Am Stadtrand von Amsterdam gibt es Parkhäuser in denen man für wenig Geld (ab 7€ pro Tag) parken kann. Diese sind prima über die Autobahn zu erreichen und an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Dort habe ich das Auto am Freitag abgestellt und Sonntag wieder abgeholt. Mit der Bahn war ich in 20 Minuten in der Innenstadt und da hätte ich das Auto sowieso nicht gebraucht. Parken ist dort aber eher ein Problem, das ich so sehr einfach lösen konnte.

Ich wünsche allen, die feiern, viel Spaß beim Karneval!

Eure Marianne

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Kuppeln, Teppiche und Mosaike – Iran

Liebe Leser,

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Persepolis

länger habe ich nicht von mir hören lassen. Ich war auf Reisen und zwar im Iran. Ich persönlich nenne das Land lieber Persien. Selten habe ich eine so interessante, beeindruckende und berührende Reise erlebt!

Wenn man Informationen zum Iran sucht, findet man vor allem Stichworte wie „Krieg“, „politische Unruhen“ oder „Menschenrechtsverletzung“. Das klingt auf den ersten Blick nicht gerade nach einem attraktiven Reiseziel. Dennoch hatte ich ein großes Interesse Menschen und Land kennenzulernen und machte ich daher auf den Weg.

Ich muss zugeben, ich hatte etwas Sorge ob der Sicherheit im Iran. Daher entschied ich mich für eine Rundreise. Sie führte unsere kleine Gruppe von Teheran u.a. über Hamadan, Kermanshah, Shiraz, Persepolis, Isfahan, Kashan und Qom zurück nach Teheran. Ich habe einen wunderbaren Eindruck über die oft recht verschiedenen Regionen Persiens erhalten. Teheran z.B. ist sehr modern, eine Metropole, von kriegsgebeuteltem Land keine Spur. Yazd hingegen ist eine klassische Wüstenstadt mit einer sehr beeindruckenden Architektur. Überhaupt ist die Architektur des Landes wunderschön. Ich habe so viele Fotos gemacht! Moscheen, Basare, die traumhaften Kuppeln und die schöne Landschaft…

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Isfahan

Die Iraner sind sehr offene, herzliche Menschen. Ich habe mich zu jeder Zeit sehr willkommen gefühlt. Die Gastfreundschaft, die interessante Kultur und die bewegende Geschichte haben mich während der gesamten Reisezeit immer wieder berührt und zum Nachdenken angeregt. Im Gespräch mit Einheimischen habe ich viel mehr über das Land gelernt und es als völlig anderes kennengelernt, als man es in den Medien wahrnimmt.

Als Frau muss man im Iran natürlich einige Kleidungsbesonderheiten beachten. Hier gilt vor allem: Haare, Arme und Beine sollten immer bedeckt sein. Oberteile müssen bis zur Mitte der Oberschenkel reichen und an manchen Orten (etwas religiöseren z.B.) sollte man auch geschlossenes Schuhwerk wählen. Dies heißt aber keinesfalls, dass man sich „verhüllen“ muss. Normale Kleidung und ein leichter Schal um den Kopf sehen schön aus und sind absolut keine Verkleidung o.Ä.

Auch wenn das Land als Reiseziel umstritten ist, kann ich persönlich es nur weiterempfehlen! Selten hat mich eine Reise so bewegt und ich habe das Gefühl sehr viel mitgenommen zu haben.

Es war einfach beeindruckend und wunderschön!

Eure Marianne

Australienausschnitte: Sydney

IMAG2202Auf einer anständigen Reise durch Australien darf eine Stadt nicht fehlen: Sydney. Von vielen als Hauptstadt verwechselt, ist sie zumindest die bekannteste Stadt Down Under.

Da ich die meiste Zeit meines einjährigen Aufenthaltes in und um Melbourne verbrachte, war der Ausflug nach Sydney ein durchaus spannender. Anreise natürlich im Flieger, denn per Auto oder Zug ist man dann doch sehr viele Stunden unterwegs. Empfohlen wurde mir die Reisezeit März/April. Der Sommer klinge dann langsam aus und es sei warm genug aber nicht zu warm in New South Wales.

IMAG2247Denkste. Knapp 40 Grad mögen einen Australier nicht aus den Socken hauen, haben sich bei mir aber doch recht prominent in die Reiseerinnerungen eingebrannt. Dennoch habe ich Sydney sehr genossen. Im Vergleich zu Melbourne kam mir die Stadt sehr viel persönlicher vor. Die Menschen noch offener als die Australier ohnehin schon sind. Alles etwas gemütlicher und ruhiger. Ein bisschen, wie wenn man Berlin und Köln vergleicht. Die große Hektik aus Melbourne war hier nicht zu finden. Aber vielleicht lag es auch an der Hitze.

IMAG2207Was habe ich in Sydney gemacht? Als erstes mal ein schönes Schnitzel und ein Bier im Löwenbräu-Brauhaus. Das musste einfach sein. Ich war seit acht Monaten in Australien und so sehr ich Carlton Drought mag, es ist eben kein deutsches Bier. Dann habe ich natürlich die klassische Tourirunde gemacht: Opernhaus, Habourbridge, Zoo. Auf der Brücke kann man Führungen machen, das habe ich mich aber nicht getraut..

Einen Tag verbrachten wir in und um Darling Habour. Ein bezauberndes Stück Erde. Viele Shoppingmöglichkeiten und ein Madame Tussauds.

Sonntags kann ich noch den The Rocks Market empfehlen. Ein zauberhafter kleiner Markt mit lecker Essen und viel Souveniermaterial.

Sydney – auf jeden Fall eines der Highlights meiner Australienreise.

Eure Marianne

Ski-Urlaub in Polen

Als Studentin hat man natürlich kein Geld. Generell. Aber schon gar nicht für Urlaub. In meinen jungen Jahren war ich zudem sehr sportbegeistert und wollte dem in der Freizeit aber auch im Urlaub immer nachgehen. Im Winter musste es daher natürlich –immer- in den Ski-Urlaub gehen. Früher mit den Eltern fand ich mich hier in den Alpen oder im Harz wieder. Die schönsten Ski-Fleckchen in Deutschland und Österreich standen auf unseren Reiserouten. Als junge (und finanziell eingeschränkte) Studentin musste ich nun aber eine Alternative zu den vergangenen Urlauben finden.

Ein Freund empfahl mir Polen. Zuerst habe ich diese Empfehlung jedoch ignoriert. Polen war mir als Urlaubsland einfach nicht so geläufig. Doch dann gab ich dem ganzen doch eine Chance und fand im Reisekatalog ein niedliches Hotel im Riesengebirge. Das Ski-Gebiet hatte den schwungvollen Namen Szklarska Poreba und war für mich als mittelbegabte Skifahrerin genau richtig. Fünf mittelschwere Pisten, aber nur eine schwere daher nicht unbedingt für Profis!

Der Aufenthalt war super günstig, vor allem aber auch alle Preise vor Ort! Tageskarte, Lift, Essen und Trinken. Einfach alles war für mich als Studentin absolut erschwinglich und dennoch tolle Qualität und ein fantastisches Ski-Gebiet. Ich war begeistert und bin es noch. Mein Urlaub ist natürlich einige Jahre her, und die Preise sind sicher nicht mehr so günstig wie damals, aber sicher doch sehr viel günstiger als so mancher westeuropäische Skiort.

Ich kann Skifahren in Polen nur jedem ans Herz legen, der etwas Geld sparen will oder einfach mal andere und neue Pisten entdecken.

Diesmal keine Fotos. Die sind nicht digital und vor allem auch nur wenige. Beim Skifahren hat man einfach immer so wenig Zeit fürs Knipsen! 😉

Viel Spaß und nicht hinfallen!

Eure Marianne

New York, New York

Den Big Apple durfte ich im Rahmen einer Dienstreise besuchen. Ich arbeitete damals bei einem Modemagazin und sollte die Live-Coverage von der – oho – Fashion Week bestreiten. Das klingt glamouröser als es ist, leider. Eigentlich gehörte New York nicht unbedingt zu meinen top Reisezielen, aber dennoch habe ich mich über das Angebot und den dazugehörigen Trip sehr gefreut.

Battery Park in Manhattan

Battery Park in Manhattan

Insgesamt sollten es fünf Tage in New York sein. An allen fünf musste ich auch arbeiten. Das Gute aber: Die Locations der verschiedenen Events waren über die gesamte Stadt verteilt. So habe ich trotz Arbeit unglaublich viel von New York gesehen und abends hatte ich dann ja auch noch Freizeit.

Die meiste Zeit verbrachte ich in Manhattan. Die Fashion Week Hauptveranstaltung befand sich im Lincoln Center. Aber auch am Times Square, der Freiheitsstatue und im Central Park konnte ich die Stadt auf mich wirken lassen. Gewohnt habe ich in einem Hotel im nördlichen Manhattan, direkt neben einem Eingang zum Central Park. Die Straßen dort waren ein Traum – Häuser exakt wie aus der Cosby Show.

Central Park

Central Park

Während die Stadt unheimlich laut ist, auch Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, ist man nach ein paar Schritten in den Park recht schnell an einem ruhigen Plätzchen angekommen. Perfekt um vom Trubel des Apfels eine Auszeit zu nehmen. Und wenn ich Trubel sage, dann meine ich Trubel!

Times Square war eine der lautesten und wildesten Erfahrungen meines Lebens. Das erste Mal war ich direkt um Mitternacht da, am Abend meiner Anreise, um direkt einen Eindruck zu erhaschen. Außerdem war in einem der Modeläden direkt am Times Square eine großes Event geplant. Taghell mitten in der Nacht, voller Leben und etwas streng im Geruch schlug mir dieser Ort entgegen. Aufregend, aber auch ein wenig beängstigend. Später bei Tageslicht war das aber schon besser. Insgesamt ist er auf jeden Fall immer voll mit Menschen.

Kratzen nicht an Wolken

Kratzen nicht an Wolken

Stadtrundfahrten sind eigentlich nicht mein Fall. In New York aber durchaus zu empfehlen. Ab Times Square habe ich die große Runde gemacht. Freiheitsstatue, Brooklyn Bridge, China Town und das World Trade Center. Aussteigen und wieder zusteigen überall erlaubt. Hierfür aber bitte Zeit mitbringen. Ich hatte nur ein Drei-Stunden-Fenster und konnte daher nicht stoppen und aussteigen.

Die Freiheitsstatue macht nur Spaß, wenn man auch hin fährt. Also mit der Faire. Vom Ufer aus ist sie etwa zwei Zentimeter groß. Die Faire ist jedoch etwas schwierig. Kommt man zur falschen Zeit (alles nach 9), muss man ca. zwei Stunden anstehen, um einen Platz zu bekommen. Also früh aufstehen!

Die Bronx

Sehr Alternativ: Die Bronx

Sehr beeindruckend fand ich das jüdische Viertel der Bronx. Hier ist man wie in einer anderen Welt. Direkt daneben wird die Bronx dann alternativ. Bio-Läden, veganes Essen, Flohmärkte und Second Hand Läden so weit das Auge reicht. Mieten wahrscheinlich unbezahlbar.

Zuletzt besuchte ich noch das zauberhafte SOHO. Nicht umsonst eines der Szeneviertel New Yorks. Niedliche Cafés (auch hier IMMER was für Veganer dabei), Blumen an den Fenstern und jede Menge (sehr teure) Modeläden, die fast ausschließlich Designer oder Vintage Klamotten verkaufen. Hier war ich natürlich NUR zu Arbeitszwecken unterwegs!

New York auch auf Geschäftsreise sehr beeindruckend. Direkt danach war ich etwas überwältigt und faselte etwas von „erst mal nicht wieder“ aber inzwischen würde ich es noch mal besuchen. Obwohl ich ja eher der Entspannungsurlaubtyp bin.

Letzter Tipp: Am Flughafen NUR gelbe Taxis nehmen und vorher den Preis abstimmen. Wollen sie bis in die Innenstadt mehr als $60 – weiterfragen.

Liebe Grüße,

Eure Marianne

Sylvester in der Steiermark

Ich hatte es nicht angekündigt, es war auch sehr spontan: Sylvester habe ich in der Steiermark gefeiert. Ich wollte Schnee und Wellness und genau das habe ich bekommen.

foto 34624856 (4)Insgesamt fünf Tage haben wir gebucht, los ging es am 29.12. und eins war uns wichtig – Entspannung! Weihnachten mit der Familie ist natürlich immer schön, aber auch anstrengend. Das ganze Kochen, Schenken und Beisammensein wird dann doch recht viel. Silvester wollten wir dann einfach mal andere ans Ruder lassen und genießen.

Unser Hotel „Erzherzog Johann“ befindet sich in Bad Aussee. Es liegt herrlich Zentral, hat einen tollen Wellnessbereich und war einfach zauberhaft, weihnachtlich geschmückt, so wie auch der Rest der Stadt. So konnten wir es einfach nur genießen. Viel Zeit verbrachten wir im Hotel.

foto 34624856 (3)Das Spa-Angebot war einfach unwiderstehlich! Salzsauna, Pool, Massagen & Kosmetik, Vitalkurse – einfach alles dabei. Perfekt zum Entspannen und für einen gesunden Start ins neue Jahr. Desweiteren haben wir eine Schneeschuhwanderung und eine Pferdeschlittenfahrt unternommen. Auch das toll organisiert und die Berglandschaft ist atemberaubend schön!

Am Sylvesterabend gab es im Hotel eine große Gala mit Livemusik, tollem Essen, leckerem Wein und allem drum und dran. Hier hatten wir viel Spaß. Auch am Neujahrstag war Programm geplant: Ein schicker Brunch, dem an nichts fehlte. Eines der tollsten (und schicksten) Sylvester meines Lebens!

Danach noch ein bisschen Wellness und dann ging es zurück in die Heimat. Die Kolleginnen haben direkt kommentiert, wie erholt ich aussehe. Vielleicht wiederholen wir das im nächsten Jahr.

Liebe Grüße,

Eure Marianne

Island: Irgendwie war es die ganze Zeit dunkel

Zuerst wünsche ich ein gesundes neues Jahr! Ich habe mir über Weihnachten ein bisschen Zeit für meine Familie genommen und daher nichts von mir hören lassen, hoffe aber, dass meine Leser ein paar schöne Feiertage und ein lustiges Sylvester hatten. Zu meinem Sylvester später mehr.

Island (2)Weihnachten hat mich inspiriert, über eine Reise zu schreiben, die ich eben an Weihnachten vor drei Jahren unternommen habe. Im Dezember 2010 ging es nach Island. Ich hatte noch etwas Resturlaub und eine Freundin, die mich gerne als Reisebegleitung mochte und so ging es – recht spontan – ab auf die Insel. Island war in diesem Jahr wegen Vulkanausbrüchen und Aschewolken sehr präsent in den Medien und daher auch in unseren Köpfen und außerdem recht nah, also los. Geplant waren fünf Tage Reykjavik und ein paar Gletscher/Vulkan/Geysir-Besichtigungen.

Island ist ein tolles Land. Die Leute sind sehr freundlich, sprechen fließend englisch und alles ist irgendwie – gemütlich. Reykjavik ist die Haupstadt des Landes und beherbergt ca. zwei Drittel der gesamten Bevölkerung von Island. Dennoch wirkt die Stadt sehr klein und ist sehr übersichtlich. Wunderschön mit typisch skandinavischer Architektur, kleinen Kneipen und niedlichen Läden.

Als Reisezeit hätten wir uns lieber den Sommer ausgesucht. Denn im Dezember wird es in Island nur ca. vier Stunden pro Tag hell. Ausfahrten zu den Naturbesonderheiten (Geysire und Co.) sind daher nur begrenzt möglich. Die Dunkelheit zu erleben war wiederrum eine sehr interessante Erfahrung. Wenn erst gegen 11:30 Uhr die Sonne aufgeht und es 15:00 Uhr schon wieder dämmert, fühlt sich der Körper ein bisschen veralbert. Die Schule beginnt in Reykjavik im Dezember übrigens oft erst gegen 12:00 Uhr mittags.

Island (1)Das tollste an unserem Aufenhalt war  das Schwimmbad neben dem Hotel. Wie bitte? Ja wirklich! Island hat eine sehr ausgeprägte und traditionsreiche Badekultur. Quasi alle paar Straßen findet sich in Reykjavik ein Schwimmbad mit Innen-/Außenbereich und Sauna. Viele Isländer gehen morgens vor der Arbeit oder abends danach ganz selbstverständlich eine Runde schwimmen, in die Sauna oder den Wirlpool. Jeden Tag. Dem haben wir uns angeschlossen. Nichts ist schöner, als seine Runden in der kühlen Winterluft (am besten im Dunklen) in schönem heißen Wasser zu drehen und dann in den Tag zu starten!

Eine Eigenart war etwas gewöhnungsbedürftig: Das heiße Wasser in Island wird oft direkt aus den Quellen gezapft und kommt daher sehr schwefilig aus den Leitungen. Das riecht komisch und schmeckt noch komischer, wenn man es versehentlich beim Duschen schluckt. Aber nach ca. zwei Tagen hatten wir uns daran gewöhnt.

Island ist nur zu empfehlen! Ich will auf jeden Fall bald im Sommer hin und ausgiebig Mitsommer feiern!

Eure Marianne